Die Zeitarbeit gewinnt an Zustimmung

Trotz der sich regelmäßig wiederholenden Unkenrufe aus manchen Medien wird die Zeitarbeit immer beliebter. Das gilt aber längst nicht nur für die Arbeitgeber, für die die Beschäftigten aus der Zeitarbeit oftmals größere Projekte erst möglich machen. Das gilt auch für breite Teile in der Arbeitnehmerschaft. Die bekannten Marktforscher Lünendonk und Hossenfelder erstellen bereits seit einigen Jahren regelmäßig repräsentative Studien zur Zeitarbeit. In der jetzt veröffentlichten Studie wurden 2.012 Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren zu ihren Erfahrungen mit der Tätigkeit bei einem Personaldienstleister befragt. Dabei zeigte sich, dass die Zahl der Beschäftigten mit Erfahrung in der Zeitarbeit zugenommen hat. 27% der Befragten haben bereits bei einem Personaldienstleister gearbeitet. Dabei stellen die über 60-Jährigen mit 14,6% den kleinsten Anteil, während bei den Personen in den Dreißigern bereits 35,0% zu dieser Gruppe gehören. Bei den unter 20-Jährigen sind es ebenfalls schon beachtliche Zahlen. Hier haben schon 26,5% sich bei einem Personaldienstleister ein Zubrot zur Ausbildung verdient, sich über eine Branche informiert oder den Anschluss ans Berufsleben gefunden.

Überblick über die Branche und Übernahme ins Stammpersonal

Interessant sind aber vor allem die weiteren Antworten auf die Fragen zur Motivation oder Einschätzung der Tätigkeit. Immer mehr Menschen nutzen demnach die Zeitarbeit und die Weiterbildungsangebote der Personaldienstleister, um sich in neue Arbeitsmöglichkeiten vermitteln zu lassen. Dabei ist dieser Ansatz durchaus von Erfolg geprägt, wenn man denn eine Übernahme ins Stammpersonal eines Arbeitgebers anstrebt. Knapp 30% der befragten Arbeitnehmer mit Erfahrung in der Zeitarbeit wurden vom entleihenden Unternehmen eingestellt, über 31% fanden bald nach der Zeitarbeit eine Festanstellung in einem anderen Unternehmen. Auch ein weiteres Feld in der Personaldienstleistung schneidet gut ab. Aus den Antworten ergibt sich, dass die Personalvermittlung für besonders erfolgreich bei der Stellensuche gehalten wird. Neben der Direktbewerbung auf eine Stellenanzeige steht die Personalvermittlung klar vor der Initiativbewerbung, dem Headhunter oder der Bundesagentur für Arbeit.

Flexibilität vor der Festlegung

Befragt zu den Motiven finden sich gerade unter den Jüngeren neue wichtige Aspekte. Für sie zählt die Flexibilität, die sich mit der Zeitarbeit erreichen lässt. Man kann sich einen Überblick verschaffen und verdient nach Ansicht der Befragten durch die ständigen tariflichen Lohnerhöhungen und die Branchenzuschlagstarife gutes Geld mit einer Tätigkeit in der Zeitarbeit. Die endgültige Festanstellung bei einem Arbeitgeber wird dagegen eher als Festlegung verstanden, mit der die Zeit des Ausprobierens und Kennenlernens der Arbeitswelt zu Ende geht. Der Projektleiter der Studie sieht denn nach der Auswertung den Schluss für gerechtfertigt, dass die Zeitarbeit und die Personalvermittlung als wesentliches Sprungbrett für Arbeitnehmer in eine Festanstellung und Karriere verstanden werden. Dabei könnten die Personaldienstleister mit ihren guten Kenntnissen über potenzielle Arbeitgeber trumpfen. Gerade bei den Jüngeren käme diese Art der Dienstleistung vielen Wünschen entgegen und erleichtere das unverbindliche Kennenlernen von Tätigkeiten und des jeweiligen Arbeitsklimas. Dagegen würde die klassische Beratung, Bewerbung und Bewerberauswahl eher als mühsam empfunden.

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