News von der hkw personalkonzepte zur Zeitarbeit – Die Bundesagentur für Arbeit berichtet

In ihrem neuesten Bericht zur Zeitarbeit vom Januar 2019 hält die Bundesagentur wieder einige interessante Zahlen zu den tatsächlichen Verhältnissen für die Beschäftigung bei Personaldienstleistern bereit.

Der Anteil der Mitarbeiter in der Zeitarbeit hat minimal um 25.000 Beschäftigte zugenommen, liegt aber immer noch stabil bei 2,8% aller Beschäftigten. Dabei sehen sich die Mitarbeiter in der Zeitarbeit häufig besser, was den Anteil der Beschäftigten in Vollzeit anbetrifft. Zwischen Juni 2017 und Juni 2018 waren knapp 90% der Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt, während rund 84% in Vollzeit arbeiteten. Das sind eindeutig mehr Menschen als die 72% Vollzeitkräfte in den klassischen Arbeitsverhältnissen. Minijobs dagegen gibt es wenige in der Zeitarbeit, ihr Anteil liegt nur bei 7%.

Wie verhält es sich mit den Berufen bzw. Tätigkeiten für die Mitarbeiter der Personaldienstleister? Der größte Teil ist mit 42% bei den produzierenden Berufen zu finden. Bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen sind 32% der Mitarbeiter eingesetzt, je 10% arbeiten kaufmännisch oder in einem personenbezogenen Beruf wie der Pflege oder im Gastgewerbe. Ausländische Mitbürger und Migranten finden in der Zeitarbeit eine gute Möglichkeit in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen einzusteigen. 32% der Mitarbeiter in der Zeitarbeit haben keinen deutschen Pass – gegenüber 11% bei den Gesamtbeschäftigten. Der Anteil von geflüchteten Personen, die eine Arbeitserlaubnis besitzen, hat sich bei den Personaldienstleistern um 145% erhöht und damit weit mehr als verdoppelt. Ähnlich vorteilhaft sieht es mit der Zeitarbeit für Arbeitslose und Langzeitarbeitslose aus. Ganze 64% der zwischen 06/17 und 06/18 neu eingestellten Mitarbeiter bei den Personaldienstleistern waren vorher arbeitslos. Diese neuen Beschäftigungen waren für die Beschäftigten nicht etwa von kurzer Dauer. 75% dieser Menschen arbeiteten nach nach einem halben bzw. ganzen Jahr immer noch in einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. Gut 40% der vorher arbeitslosen neuen Angestellten wechselten nach einer gewissen Zeit in Tätigkeiten aus einer anderen Branche, waren also nicht mehr in der Zeitarbeit beschäftigt.

Gute Nachrichten für Geringqualifizierte in der Zeitarbeit

Einer der beiden großen Verbände der Personaldienstleister bietet jetzt eine Weiterbildungsmöglichkeit für Beschäftigte in der Zeitarbeit ohne Berufsabschluss. Gerade für Personen, die im Bereich der Lagerlogistik und als Maschinen- oder Anlagenführer beschäftigt sind, bietet diese Initiative die Möglichkeit mit einer berufsbegleitenden Ausbildung einen anerkannten Berufsabschluss zu erwerben. Aufbauend auf den Erfahrungen, die die Mitarbeiter bei ihren täglichen Arbeitseinsätzen sammeln, können sie online auf begleitende theoretische Kenntnisse zurückgreifen und sich in drei Etappen auf eine Abschlussprüfung beim TÜV Rheinland vorbereiten. Die jeweils angebotenen Kurse berechtigen die Lernwilligen zu einer Prüfung zum Fachhelfer bzw. weiterführend zum Abschluss “Qualifizierter Fachhelfer Lager und Logistik”. Im Bereich des Dialogmarketing werden ebenfalls solche Kurse angeboten. Mit bestandener Prüfung erhält man beim TÜV Rheinlands das Zertifikat für den “Fachassistent Dialogmarketing”.

Digitalisierung kann Jobs schaffen

Trotz aller Befürchtungen, dass viele Arbeitsplätze durch den Einsatz von Robotern verloren gehen könnten, sehen das die Experten durchaus anders. In einer jüngst durchgeführten Befragung von 868 Fachkräften in deutschen Organisationen sahen immerhin 60% mehr Chancen als Risiken durch die Fortschritte im Bereich Digitalisierung. Mehr und neue Arbeitsplätze könnten sich die Befragten mehrheitlich für Vertrieb, Marketing sowie Forschung und Entwicklung vorstellen. Den größten Zuwachs vermutet man natürlich in der IT-Branche selbst, 54% der Befragten rechnen sich in diesem Bereich Zuwächse aus. Dabei sind diese Zuwächse an Jobs für die Beschäftigten jedoch immer auch an Bedingungen geknüpft. So wird nach Expertenmeinung das Prinzip des lebenslangen Lernens durch beständige Weiterbildung eine unabdingbare Voraussetzung für eine durchgehende Beschäftigung werden. Interessanterweise sieht man für viele Berufe eher die Generalisten gefragt denn die Spezialisten für eingegrenzte Themenbereiche. Diese müssten sich nach Ansicht vieler auch auf neue Arbeitsmodelle einlassen können. Dazu gehörten andere Ansätze in der Life-Work-Balance (sprich andere Arbeitszeitmodelle) sowie die verstärkte Zusammenarbeit in gemischten Teams. Wir bei der hkw personalkonzepte sehen in dieser Entwicklung durchaus positive Ansätze für die Möglichkeiten der Zeitarbeit. Genau mit dieser Beschäftigungsform lassen sich neue Arbeitszeitmodelle besser realisieren sowie durch die verschiedenen Einsätze eine hohe Expertise als Generalist erlangen.

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