Weniger Pflegekräfte in der Zeitarbeit als angenommen

Das Portal pflegen-online.de hat sich die Frage gestellt, was an den vielen Medienberichten dran ist, die einen Boom festgestellt haben wollen, was den Wechsel von Pflegekräften in die Zeitarbeit betrifft. Dafür wurden neben den allgemeinen Statistiken verschiedene Personaldienstleister befragt. Aus den Recherchen lässt sich klar erkennen, dass von einem Boom nicht die Rede sein kann. Zwischen 2014 und 2020 hat sich die Zahl der Pflegekräfte aus der Zeitarbeit von 12.000 Beschäftigten auf gerade mal 23.400 Beschäftigte erhöht.

Das mag viel klingen in absoluten Zahlen, doch damit sind nur rund 2% der Pflegekräfte betroffen. In allen Branchen zusammengenommen bewegt sich die Zahl der Zeitarbeitnehmer jedoch seit Jahren auf etwa 3% der Beschäftigten. Bei den absoluten Zahlen wiederum handelt es sich auch um Teilzeitbeschäftigte. Die hohen Belastungen in der Pflege drücken sich u.a. auch in Schichtarbeit und einer Menge Überstunden aus. Einige Pflegekräfte reduzieren ihre Arbeitszeit beim Hauptarbeitgeber und senken damit ihre Belastung.

Die fehlenden Einnahmen holen sie z.B. über Wochenendschichten in Minijobs bei einem Personaldienstleister herein. Die Gründe für den angeblichen Boom und die Berichterstattung dazu lassen sich anderswo verorten. Die mit 40.000 fehlenden Kräften hohe Personalnot in der Pflege ist durch die starken Krankheitsausfälle in Zeiten von Omikron drastisch gestiegen. Die Arbeitgeber im Pflegebereich suchen dementsprechend händeringend nach Arbeitskräften – und das natürlich auch bei den Personaldienstleistern, die sich einem Nachfrage-Boom gegenübersehen.

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