Welchen Zweck verfolgt die Zeitarbeit?

Rund um die Zeitarbeit wird viel öffentlich gestritten. Anhand des Beispiels der hkw personalkonzepte und einiger belegbarer Zahlen möchten wir mit diesem Newsbeitrag näher auf die Grundlagen der Zeitarbeit eingehen und mit einigen alten Vorurteilen aufräumen.

  • Zeitarbeit bei der hkw personalkonzepte
  • Zeitarbeit mit Vertrauen und Zuverlässigkeit
  • Vorteile der Zeitarbeit für unsere Auftraggeber
  • Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Zeitarbeit
  • Die Grundlagen der Zeitarbeit in Deutschland
  • Missverständnisse und Vorurteile gegenüber der Zeitarbeit

Zeitarbeit bei der hkw personalkonzepte

Die hkw personalkonzepte ist seit nahezu  vierzig Jahren in München und Bayern als Personaldienstleister tätig. Zwar erreichen uns durchaus auch Aufträge bzw. Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet, doch insgesamt gesehen richten wir unsere Aufmerksamkeit hauptsächlich auf die Regionen rund um München und Ulm. Das hat gute Gründe, die mit unserem Selbstverständnis als Personaldienstleister zusammenhängen. Es ist eine Sache, ob man eine datenbankgestützte, bundesweit operierende Personalvermittlung betreibt, die logischerweise anonym und unpersönlich ablaufen muss oder ob man sich nicht vielmehr auf ein Netzwerk konzentriert, in dem gute persönliche Kontakte überwiegen. Wir sprechen selbst mit jedem unserer Mitarbeiter und Bewerber, bei uns zählt auch der persönliche Eindruck vom Menschen. Dazu verschafft uns die Konzentration auf die gewerblich-technische und kaufmännische Branche eine klare Übersicht des Marktes und größere Fachkenntnisse in Bezug auf die verschiedenen Tätigkeiten und Arbeitsabläufe.

Zeitarbeit mit Vertrauen und Zuverlässigkeit

Im Ergebnis profitieren bei der hkw beide Seiten unserer Klienten. Die Auftraggeber auf Seiten der Unternehmen verlassen sich nicht nur auf eine passende Auswahl von Mitarbeitern und Fachkräften, sondern finden in uns auch verlässliche Ansprechpartner in Sachen externe Personalarbeit und weiterführende Qualifizierung. Die Bewerber auf der anderen Seite erhalten eine gründliche Beratung und Vorbereitung auf ihre Tätigkeit, die häufig durch gute interne Kenntnisse fundiert ist. Außerdem erfolgt die Betreuung unserer Mitarbeiter durch ihre Ansprechpartner durchgängig während der gesamten Einsatzzeiten. Diese Betreuung findet persönlich statt und nicht durch einen anonymen Telefonsupport. Zu unserem Selbstverständnis als regionaler Personaldienstleister gehören denn selbstverständlich auch Grundsätze, die den Umgang mit unseren Mitarbeitern betreffen.

  • Respektvoll – Jeder Mitarbeiter trägt entscheidend zum Erfolg der hkw bei!
  • Fair – Eine übertarifliche Bezahlung und hohe Sozialleistungen gehören dazu!
  • Unterstützend – Wir leisten optimale Beratung und Qualifizierung wo möglich!
  • Transparent – Umfassende Informationen bilden die Grundlage von Anfang an!

Vorteile der Zeitarbeit für unsere Auftraggeber

In München und Umgebung können wir eine ganze Reihe von Auftraggebern zählen, die schon seit vielen Jahren immer wieder auf unsere Dienstleistungen zurückgreifen. In jeder Konjunkturlage kommt es zu Situationen, in denen ein Unternehmen die Dienste eines Personaldienstleisters benötigt, um plötzliche Ausfälle zu kompensieren, außergewöhnliche Projekte zu stemmen oder Auftragsspitzen abzufangen. In den letzten Jahren zeigt sich auch immer häufiger, dass Unternehmen den sogenannten Klebeeffekt ganz bewusst einsetzen. Vom Klebeeffekt spricht man, wenn ein Mitarbeiter aus der Zeitarbeit ins Stammpersonal übernommen wird. Das Unternehmen spart sich auf diese Weise einen teuren Such- und Auswahlprozess für benötigte Mitarbeiter, verlässt sich vielmehr auf die Expertise des Personaldienstleisters und kann dann einen perfekt eingearbeiteten Mitarbeiter einstellen. Es ist wohl die Qualität der Auswahl ebenso wie die intensive Beratung unserer Bewerber, dass diese Art der Übernahme bei den Auftraggebern der hkw personalkonzepte überdurchschnittlich oft vorkommt.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die Zeitarbeit

Gerade in diesen Zeiten, in denen sich der Fachkräftemangel weiter verstärkt, sind es die Personaldienstleister wie die hkw, die vielen Unternehmen bei der schwieriger werdenden Personalbeschaffung wirkungsvoll unter die Arme greifen. Die neue Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit spricht eine deutliche Sprache. Jetzt sind es bereits 86 Berufssparten, in denen die Kriterien für einen bundesweiten Fachkräftemangel erfüllt sind. Das sind 36 mehr Sparten als noch vor Jahresfrist gemessen wurden. Zu diesen Kriterien gehört, dass im Bundesgebiet nur zwei Arbeitslose für diesen Beruf oder diese Tätigkeit gemeldet sind und es im Durchschnitt mehr als 150 Tage benötigt, bis ein Arbeitgeber eine solche Stelle mit geeigneten Kandidaten besetzen kann. In dieser Situation erhöht sich natürlich das Risiko für Fehlbesetzungen und steigen die Kosten für die Personalsuche erheblich. Dagegen kann sich ein Mitarbeiter bei einem Personaldienstleister während seiner Einsätze ohne Verlustangst einen breiten Überblick verschaffen und sich schlussendlich für einen Wunscharbeitgeber entscheiden. Angesichts dieser Großwetterlage im Bereich der Personaldienstleistung ist es immer wieder wichtig, klar und deutlich auf einige Vorurteile einzugehen, die sich hartnäckig in den Medien und bei vielen Arbeitnehmern halten. Wir beschreiben kurz die zentralen Fakten, die sich nach der heutigen Rechtslage ergeben und klären dann mit einigen wesentlichen Missverständnissen auf.

Die Grundlagen der Zeitarbeit in Deutschland

Die Zeitarbeit ist dafür gedacht, Unternehmen die Möglichkeit zu geben, kurzfristig Personal aufzustocken. Damit sollen Auftragsspitzen abgefangen werden und den Unternehmen die Flexibilität ermöglichen, mit konjunkturellen Schwankungen umzugehen. Die entsprechenden Mitarbeiter werden von einem Personaldienstleister eingestellt und erhalten von diesem auch ihr Gehalt. Während ihres Einsatzes bei einem Auftraggeber sind sie in dessen Arbeitsstrukturen eingegliedert und bekommen dementsprechend dort ihre Arbeitsanweisungen. Der Personaldienstleister erhält für diesen Einsatz vom Auftraggeber ein vertraglich vereinbartes Entgelt, von dem er das Einkommen des Mitarbeiters bezahlt und seinen Betrieb aufrechterhält. Das Einkommen des Mitarbeiters für den Einsatz errechnet sich aus dem tariflich mit dem DGB vereinbarten Grundentgelt für eine Tätigkeit mit dieser Qualifikation zuzüglich der Sozialleistungen des Personaldienstleisters und der tariflichen Zuschläge, die beim Auftraggeber gelten. Das Grundentgelt erhält der Mitarbeiter auch zwischen zwei Einsätzen. Bei einem Einsatz beim gleichen Auftraggeber steigt das Grundentgelt des Mitarbeiters alle drei Monate , bis es nach meist neun Monaten die Höhe des Einkommens eines beim Auftraggeber angestellten Mitarbeiters in gleicher Position erreicht. Die Höchsteinsatzdauer beim gleichen Auftraggeber wurde vom Gesetzgeber auf 18 Monate beschränkt. Diese Dauer kann allerdings durch tarifliche oder Betriebsvereinbarungen überschritten werden und 30 oder sogar 36 Monate betragen. Die gesetzlich eingeführte Höchstdauer beschränkt damit auch die Möglichkeiten eines Mitarbeiters des Personaldienstleisters bei längeren Projekten für einen größeren Zeitraum in der besten Einkommensstufe zu arbeiten. Soviel zu den Fakten der Zeitarbeit, die selbstverständlich durch eine Vielzahl von Verordnungen und tariflichen Vereinbarungen ergänzt werden. Diese Komplexität führt bei jedem Einsatz eines unserer Mitarbeiter zu einem erheblichen Verwaltungsaufwand.

Missverständnisse und Vorurteile gegenüber der Zeitarbeit

Seit der Wiederzulassung der Zeitarbeit durch den Gesetzgeber im Jahr 1972 hat sich viel getan, vor allem, was die Rechte, den Schutz und die Entlohnung der Mitarbeiter in einer Zeitarbeitsfirma betrifft. Um nur ein Beispiel zu nennen, erhalten heute die Mitarbeiter eines Personaldienstleister wie der hkw einen unbefristeten Anstellungsvertrag und damit Planungssicherheit, während in einigen unserer Nachbarländer immer noch das “Hire and Fire” Prinzip vorherrscht. Dort werden die Mitarbeiter nur befristet für die Dauer eines Projekts eingestellt und stehen dann wieder auf der Straße. Viele Vorurteile gegenüber der Zeitarbeit stammen aus den Anfangstagen, in denen windige Unternehmer versuchten, aus den Menschen möglichst viel Profit zu erwirtschaften. Zumindest für die in den zwei großen Verbänden organisierten Personaldienstleister können solche Praktiken jedoch heute weitestgehend ausgeschlossen werden. Hier nur drei der klassischen Vorurteile, die längst widerlegt sind.

Die Mitarbeiter in der Zeitarbeit werden zu prekären Arbeitsbedingungen beschäftigt

Der Mindestlohn in der Zeitarbeit ist tariflich vereinbart und liegt deutlich höher als der Mindestlohn in der Wirtschaft. Daher verdienen viele Mitarbeiter für geringqualifizierte Beschäftigungen sogar deutlich besser als ihre festangestellten Kollegen. Neue Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit ergeben für die Zeitarbeit ein bereinigtes Durchschnittseinkommen, das bei 80% desjenigen von klassischen Angestellten liegt. Vergleicht man die kurze Betriebszugehörigkeit dieser Kollegen, ist das kein schlechter Schnitt. In einzelnen Berufszweigen verdienen die Zeitarbeitnehmer sogar besser als ihre Kollegen und genießen aber die Vorzüge der Flexibilität in der Zeitarbeit. Zudem sind in der Zeitarbeit 87% der Menschen in Vollzeit beschäftigt, gegenüber 75% in den klassischen Arbeitsverhältnissen. Die Mitarbeiter in der Zeitarbeit befinden sich in vollwertigen Beschäftigungsverhältnissen mit Sozialversicherungsbeiträgen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und einem gesetzlichen Kündigungsschutz.

Arbeitgeber wollen mit der Zeitarbeit Geld sparen und das Stammpersonal reduzieren

Gerechnet an den tatsächlichen Kosten, die einem Auftraggeber durch das Einkommen der Mitarbeiter und den Gebühren der Personaldienstleister entstehen, wird diese Annahme vor allem durch die neue Gesetzeslage widerlegt. Das gilt vor allem bei Einsätzen oberhalb der Dauer von sechs oder neun Monaten. Des Weiteren weist die Statistik zum Beispiel für die Betriebe in der Metall- und Elektrobranche aus, dass 68% der Firmen Zeitarbeitnehmer einsetzen, um Auftragsspitzen abzufangen, während nur 18% dabei die Kosten im Auge haben. Während des Aufschwungs der letzten Jahre wurden in dieser Branche wesentlich mehr Stammarbeitsplätze aufgebaut als Zeitarbeitsplätze. In Bayern blieb seit 2015 die Zahl der eingesetzten Zeitarbeitskräfte in etwa gleich, während 35.000 mehr Stammarbeitsplätze geschaffen wurden.

Die Zeitarbeit wächst und wächst und schadet dem Arbeitsmarkt

Tatsächlich liegt der Bestandteil der Mitarbeiter in der Zeitarbeit seit Jahren unter 3% und hat sich bei einer Gesamtzahl von ca. 38 Millionen Arbeitnehmern bei etwa einer Million Menschen eingependelt. Sie stellen einen wichtigen Faktor für die wirtschaftliche Stabilität dar, ohne den viele Betriebe nicht mit den wirtschaftlichen Schwankungen zurecht kämen. Die Zeitarbeit ist heute die wichtigste Brücke für Langzeitarbeitslose und Migranten. Besonders auch arbeitslose Jugendliche ohne Qualifikation finden über die Zeitarbeit einen Zugang zum klassischen Arbeitsmarkt. Ein großer Prozentsatz der Menschen, die vor ihrem Eintritt in die Zeitarbeit arbeitslos waren, sind auch noch lange nach ihrem Einsatz für den Personaldienstleister in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten beschäftigt und haben den Wiedereintritt ins Arbeitsleben schaffen können.

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