Studenten in der Zeitarbeit

Studenten dürfen und müssen häufig auch während des Studiums nebenbei arbeiten, um die hohen Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Dabei stellt sich die Zeitarbeit zunehmend als interessante Alternative heraus.

Zwar ist die Arbeitszeit während des Semesters auf 20 Stunden in der Woche beschränkt, aber das lässt sich bei vielen Tätigkeiten einplanen. Für viele Studenten sind die unterschiedlichen Einsatzgebiete bei der Zeitarbeit eine interessante und wichtige Erweiterung ihres beruflichen Horizonts. Dazu kommt der Vorteil, dass Studierende fachbezogen und generell wissbegierig sind und sich schnell in neue Probleme und Herausforderungen einarbeiten können.

Sie verfügen meist über eine gute Allgemeinbildung und kennen sich mit der Arbeit am Rechner und mit vielen Softwareprogrammen aus. Daher können Studenten für viele Unternehmen eine wertvolle Unterstützung darstellen. Außerdem haben beide Seiten die Möglichkeit während der Einsätze wichtige Kontakte zu knüpfen, die für die spätere Karriere bedeutsam sein können.

Mehr Geld seit dem 1. April 2019

Für viele Beschäftigte in der Zeitarbeit gilt seit Anfang April eine tarifliche Entgelterhöhung. Im Tarifvertrag zwischen den beiden wichtigsten Verbänden der Zeitarbeit und dem DGB ist für das Tarifgebiet West eine Erhöhung um durchschnittlich etwa 3,3% vereinbart worden. Die meisten Personaldienstleister gehören entweder dem iGZ oder dem BAP an. Mit dieser Entgelterhöhung liegt der Mindestlohn für die Zeitarbeit jetzt 3,26% über dem gesetzlichen Mindestlohn. Daraus ergeben sich vor allem im Bereich der Hilfstätigkeiten häufig klare Vorteile für eine Anstellung bei einem Personaldienstleister.

Bereits zum Jahresbeginn waren die Entgelte im Tarifgebiet Ost angehoben worden. Hier sollen durch kürzere Intervalle bei den Entgeltsteigerungen die bestehenden Unterschiede zwischen den Mindestlöhnen angeglichen werden. Das Grundentgelt, das ein Arbeitnehmer bei einem Personaldienstleister verdient, stellt die Ausgangslage beim Beginn eines neuen Einsatzes dar. Das Entgelt steigt im Laufe der Beschäftigung beim gleichen Auftraggeber. Hinzu kommen die Zulagen, die bei tariflich gebundenen Unternehmen mit der jeweiligen Gewerkschaft vereinbart wurden.

Weniger Unfälle im Bereich der Zeitarbeit

Die VBG hat als gesetzliche Unfallversicherung einen Report vorgelegt, der sich mit dem Unfallgeschehen, Berufskrankheiten und den arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren in der Branche der Zeitarbeit beschäftigt. Hieraus ergeben sich erfreuliche Zahlen. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Arbeitsunfälle bei Arbeitnehmern in der Zeitarbeit um ein Drittel reduziert. Martin Gehrke ist Mitglied des Bundesvorstands des iGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen). Er äußert sich erfreut über diese positive Tendenz und führt die Senkung auf die sorgfältige Präventionsarbeit der Personaldienstleister und ihre Bemühungen um mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zurück.

Gehrke ist zusammen mit dem iGZ-Hauptgeschäftsführer Martin Dreyer Mitglied der VBG-Vertreterversammlung. Er bezieht die Steigerung der Zahlen der Zeitarbeitnehmer in den letzten zehn Jahren in seine Berechnungen ein und kommt mit diesen sozusagen bereinigten Zahlen auf folgendes Ergebnis. Die Zahl meldepflichtiger Unfälle hat sich seit 2008 von 34,5 auf 22,3 Arbeitsunfälle je 1.000 Versicherte gesenkt. Der Hauptschwerpunkt der Unfälle liegt mit knapp über der Hälfte der Fälle dabei im Bereich der ungelernten Hilfskräfte. Natürlich dürfen die Bemühungen um mehr Sicherheit bei der Arbeit nicht nachlassen.

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