In der Zeitarbeit wird schnell gelernt

In den letzten News vom Team der hkw in München hatten wir uns mit dem Lernen beschäftigt. Lesen Sie ruhig noch einmal nach, wenn Sie etwas über die Grundlagen des Lernens erfahren wollen.

Neue Kolleginnen und Kollegen, die bei uns in die Zeitarbeit einsteigen, haben am Anfang immer viel und schnell zu lernen. Das gilt für jede neue Tätigkeit aber in der Zeitarbeit natürlich ganz besonders. Nur zur Erinnerung an den Inhalt der letzten News fassen wir das Wichtigste in drei Sätzen zusammen. Wir alle neigen gewissen Lerntypen zu, und es hilft uns weiter, wenn wir uns über unseren eigenen bewusst sind. Der eine lernt besser beim Sehen, der zweite beim Hören, der dritte beim Reden und der vierte in der Bewegung oder beim Anfassen. Je mehr wir die zu lernenden Inhalte mit schon bekannten Sachen verknüpfen, desto müheloser funktioniert es.

Der Einstieg in die Zeitarbeit

Aller Anfang ist schwer, heißt das Sprichwort. Aber das muss nicht sein. Wer heute als Mitarbeiter bei einem Personaldienstleister wie der hkw Personalkonzepte in München anfängt, kommt meist mit seinen ganz eigenen Vorstellungen und Konzepten. Für manche Mitarbeiter sind diese Vorstellungen und Konzepte nützlich bei der Arbeit in den verschiedenen Jobs und Tätigkeiten. Andere dagegen tun sich schwerer. Jedes Konzept, dass man als gegeben ansieht und tief verankert hat, kann sich förderlich oder hinderlich für die Erreichung der eigenen Ziele und Wünsche auswirken. Jeder kennt diese Menschen, die der festen Meinung sind, sie könnten alles schaffen. Das müssen nicht unbedingt Angeber sein, sie tragen einfach seit Kindesbeinen diese Sicherheit mit sich herum. Das Erstaunliche daran ist aber, dass sie tatsächlich viel mehr schaffen. Sie gehen locker und unbeschwert an Neues heran. Innerlich haben sie einen „freien Kopf“ für die neuen Informationen. Das heißt aber auch, dass sie schnell Verknüpfungen anstellen, schneller lernen und schneller Lösungen entdecken. Beneidenswert. Kennen Sie auch das andere Extrem? Das sind diese Leute, die der festen Überzeugung sind, sie können es nicht und begreifen es nicht. Man stelle sich nur vor, man wolle Autofahren lernen und vor jedem Handgriff oder der Bedienung des Gaspedals kommt dieser Gedanke „Aber ich kann‘s doch nicht“. Das wird extrem mühsam, denn man muss gegen eine Überzeugung lernen. Das braucht leicht doppelt so viel Energie.

Manchmal muss man etwas verlernen, damit es leichter gehen kann

Ganz tiefsitzende Glaubenssätze auflösen ist manchmal nicht leicht ohne Unterstützung. Aber hier haben wir es mit viel einfacheren Konzepten zu tun. Um den Kopf frei zu kriegen und sich leicht auf die neue Tätigkeit einzustellen, reicht schon ein wenig Aufwand. Viele neue Mitarbeiter, die zu uns kommen, haben feste Konzepte über die Zeitarbeit und über Personaldienstleister im Kopf. Manchmal ist es wirklich von Nutzen, wenn man ein paar davon verlernt. Denn lange wurde in den Medien ein Bild von der Zeitarbeit aufgebaut, das nicht besonders vorteilhaft war. Welche Ideen und Konzepte haben Sie von der Zeitarbeit? Welche davon bestärken Sie eher in Ihrem Vorhaben und welche sind eher hinderlich? Es ist nicht ganz leicht, mit Schwung und guter Laune an eine Herausforderung heranzugehen, wenn man der Überzeugung ist, dass man damit keinen „richtigen Job“ erledigt oder als „Lückenbüßer“ beschäftigt wird. Machen wir uns kurz noch einmal die Fakten klar.

  • Bei der hkw werden die Mitarbeiter in der Zeitarbeit gut betreut, geschätzt und geachtet.
  • Die Mitarbeiter erhalten übertarifliche Bezahlung und hohe Sozialleistungen.
  • Sie befinden sich mit der Zeitarbeit in einem festen Arbeitsverhältnis.
  • Sie werden bei ihren Jobs nach ihrem Einsatz und ihren Leistungen behandelt und beurteilt.
  • Sie lernen immer weiter und befähigen sich für größere Aufgaben.

Sie erinnern sich an die Studie aus den letzten News? Bereits über zwei Drittel der Beschäftigten bei einem Personaldienstleister entscheiden sich für die Zeitarbeit, um mehr Autonomie in ihrer Lebensgestaltung zu erlangen, sich effektiv weiterzubilden und sich damit fit zu machen für größere Aufgaben und eine Karriere. Das sind Fakten, die wirklich nützlich sind, wenn man schnell Neues in der Zeitarbeit lernen will.

Wie geht jetzt schnelles Lernen in der Zeitarbeit?

Lernen funktioniert in der Zeitarbeit genauso wie in jeder anderen Situation. Wenn Sie Ihren Lerntyp kennen, haben Sie schon einiges geschafft. Dann ist Ihnen vielleicht auch klar, warum Sie manches früher immer sehr leicht gelernt haben und bei anderen Lerninhalten schier verzweifelt sind. Der Trick für jeden Lerntyp besteht darin, sich selbst die Lerninhalte so zu präsentieren, dass man dem eigenen Typ entgegenkommt. Letztendlich geht es immer darum, dem Hirn eine Gelegenheit zu geben, die Neuigkeiten mit bereits gespeicherten Inhalten zu verknüpfen. So verknüpft bleiben sie einfach besser haften. Das übt man ein bisschen, und nach kurzer Zeit sind Sie richtig fit. Sicherlich haben Sie von diesen Erinnerungskünstlern gehört, die sich in kürzester Zeit unendliche Zahlenreihen merken können. Die gehen praktisch genauso vor. Sie ordnen zum Beispiel jedem Zahlenpaar ein Bild (visueller Lerner) oder einen Begriff (auditiver Lerner) zu. Dann haben diese Lernkünstler noch 99 dieser Begriffe oder Bilder auswendig gelernt und geübt. Wenn sie dann die Zahlenreihen präsentiert bekommen, stellen sie sich zu jedem Zahlenpaar ein Bild vor oder sagen sich den Begriff. Hinterher können sie die Zahlenreihe mit Hilfe dieser Assoziationen abrufen. Aber so weit wie solche Erinnerungskünstler brauchen wir ja nun wirklich nicht gehen. Für uns in der Zeitarbeit ist es viel einfacher.

Welcher Lerntyp bin ich?

Wie gesagt, jeder Typ ist gleich viel wert als Mensch wie als Kollege. Niemand ist auch ganz eindeutig ein Typ, jeder benutzt alle Sinne zum Erinnern und Wahrnehmen. Aber die meisten von uns haben eben besondere Vorlieben. Denken Sie einfach einmal ein bisschen zurück an Ihre Vergangenheit. Erinnern Sie sich noch an Gelegenheiten, an denen Ihnen das Lernen sehr leicht gefallen ist? Wie erinnern Sie sich?

Visuelles Lernen

Manch einer sieht viele Bilder, wenn er oder sie sich etwas vorstellt. Die allererste Wohnung oder das frühere Lieblingsbuch sind alle noch als Bilder in Ihrer Erinnerung zugänglich. Wenn Sie sich an einen Satz oder eine Formel erinnern, kommt es manchmal vor, dass Sie diesen Satz oder diese Formel auf einer Buchseite sehen. Aus Filmen kommen Ihnen Szenen oder Bilder in den Kopf, die Sie besonders beeindruckend fanden. Wenn jemand Ihnen sagt: „Stell Dir einen See vor“, dann haben Sie sofort einen bestimmten See vor dem inneren Auge. Sie neigen vermutlich eher zum visuellen Typ. Für Sie ist es besonders nützlich, wenn Sie sich ein Bild zu den Informationen vorstellen, die Sie sich merken möchten. Sie können sich Einzelheiten auch innerlich notieren auf einem vorgestellten Zettel. Diagramme können Sie leicht abrufen und Gelesenes gut merken. Wenn Ihnen jemand in der neuen Tätigkeit in der Zeitarbeit vorgestellt wird, finden Sie etwas bildhaftes an seiner Erscheinung, dass Ihnen auffällt und verknüpfen Sie es mit seinem Namen. „Thomas Meyer mit der Blümchenkrawatte“, so etwas funktioniert. Ein weiterer guter Trick ist es, sich den Namen und die Tätigkeit innerlich zu notieren. Probieren Sie es aus.

Auditives Lernen

Können Sie sich gut die Stimme zurückrufen, wenn Ihnen jemand etwas erzählt hat? Erinnern Sie sich wie von selbst an die Stimmen Ihrer Lehrer, von Bekannten oder Menschen, die Sie vor langer Zeit getroffen haben? Dann können Sie sich bestimmt auch gut an Melodien erinnern, und meist fällt Ihnen dabei auch der Text wieder ein. Für Sie ist es vermutlich sinnvoll, wenn Sie sich die wichtigen Informationen mit der eigenen Stimme innerlich wiederholen, wenn Sie sie lesen oder hören. So ein akustischer Anker macht es Ihnen leichter. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, besonders auf die Stimme desjenigen zu hören, der sich Ihnen gerade vorstellt. Wenn Sie sich die Stimme merken, haben Sie auch den Namen wieder parat. Hauptsache, Sie verknüpfen die Information mit gesprochenen Worten, Tönen oder Klängen. Dann behalten Sie sie besser. Sie lernen leichter, wenn Sie sich die Lerninhalte laut vorlesen. Wenn das nicht geht, weil Sie nicht allein sind, stellen Sie sich Ihre Stimme innerlich vor.

Lernen in der Bewegung – haptisches Lernen

Vielleicht gehören Sie ja auch zu dem Typ, der sehr leicht lernt, wenn er in Bewegung ist. Sie lernen auch die Bewegungen selbst z.B. beim Tanzen leicht. Wenn Sie sich bewegen, haben Sie leichteren Zugang zu Ihren Erinnerungen. Mit Ihnen ist besonders gut zu reden, wenn man mit Ihnen spazieren geht, weil Ihnen dabei immer so viel einfällt. Sie verknüpfen mehrere Sinne, um Ihre Erinnerungen abzuspeichern. Sie erinnern sich gut an Berührungen, sie lieben es die Dinge anzufassen und wortwörtlich zu begreifen. Dieser Lerntyp hat viele Vorteile, wenn es darum geht, sich ganze Abläufe zu merken. Aber um einzelne oder aneinandergereihte trockene Informationen leichter zu speichern, können Sie sich einiger Hilfsmittel bedienen. Wenn Sie etwas zu lernen haben, gehen Sie dabei im Zimmer auf und ab. Sie können auch am Schreibtisch sitzen und kleine langsame Bewegungen mit der Hand machen, ähnlich einem Dirigenten. Jede Bewegung hilft Ihnen das Gelernte zu behalten. Eine weitere Option ist, sich zusammen mit den Informationen Gefühle zu merken. Haptische und emotionale Anker entsprechen sich. Wenn Ihnen eine Person nach der anderen vorgestellt wird, merken Sie sich bewusst zu jeder Person das Gefühl, das Sie dabei empfinden. Gefühl und Name wird verknüpft, und Sie können es leichter abrufen.

Kommunikatives Lernen

Können Sie sich besonders gut an etwas erinnern, wenn Sie es jemand erzählt oder in einer Gruppe besprochen haben? Manche Zusammenhänge verstehen Sie einfach leichter, wenn Sie darüber reden? Dann erinnern Sie sich bestimmt auch gut an lange zurückliegende Gespräche, an denen Sie beteiligt waren. Diese besondere Art des Verknüpfens stellt schon für sich eine eigene Erinnerungsleistung dar, denn Sie nutzen die Reaktionen der anderen im Gespräch, um die neuen Informationen tiefer zu verankern und zu verarbeiten. Sie arbeiten ganz von sich aus mit einer Mischung aus auditiven und emotionalen bzw. haptischen Lerninhalten. Für Sie ist es hilfreich, wenn Sie neue Informationen innerlich in der Erzählform wiederholen. Das klingt dann wie eine Art Selbstgespräch für Sie, aber es ist nützlich. Wenn Ihnen jemand vorgestellt wird, können Sie innerlich den Namen zusammen mit dem Ort oder der Gelegenheit wiederholen. Das geht dann etwa wie: „Ah, und in der Kantine dann der Herr Schmidt.“ Oder „Nach dem Essen kommt Frau Walter“. Sie sind es bereits gewohnt verknüpft zu lernen. Verknüpfen Sie weiter. Wenn Sie viel auf einmal zu lernen haben, aber es ist niemand greifbar, mit dem Sie sich darüber unterhalten können, erzählen Sie es sich. Dabei können Sie ruhig Spaß haben. Das funktioniert ebenso gut.

Vor neuen Herausforderungen in der Zeitarbeit

Wir hoffen, dass Sie sich mit all diesen Informationen etwas besser auf die vielen neuen Situationen vorbereiten können, die in der Zeitarbeit vor Ihnen liegen. Im nächsten und letzten Teil unserer News-Beiträge über das Lernen erfahren Sie noch einiges über ein paar extrem hilfreiche Lernmethoden. Da Sie ja inzwischen wohl wissen, welchem Lerntyp Sie angehören, werden Sie alle Inhalte bestimmt leicht lernbar für sich und Ihren Typ umsetzen. So einen Text wie diesen hier lernt jeder Typ ein bisschen anders. Der erste sieht die Sätze und die Absätze vor sich und merkt sich die Wortbilder. Der zweite liest ihn sich leise vor. Der dritte bewegt sich beim Lesen hin und her, und der vierte erklärt sich oder jemand anders den Text.

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