Gehalt

Das Gehalt eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin in der Zeitarbeit richtet sich nach einigen verschiedenen Faktoren. Daher muss es für jeden Arbeitnehmer einzeln berechnet werden. Nach den seit 2017 geltenden gesetzlichen Vorgaben des “Equal Pay” muss ein Arbeitnehmer, der bei einem entleihenden Unternehmen mit Branchenzugehörigkeit im Einsatz ist, nach rund neun Monaten das gleiche Einkommen samt Zulagen und Sonderleistungen erzielen wie ein Stammmitarbeiter, der vergleichbar in diesem Unternehmen beschäftigt ist. Das Einstiegsgehalt des Zeitarbeitnehmers wird also während des ersten Jahres seiner Tätigkeit meist in einigen Stufen aufgestockt, bis das entsprechende Gehalt erreicht ist. Aber wie berechnet sich das Einstiegsgehalt?

In den regelmäßigen Tarifverhandlungen zwischen den Verhandlungsgruppen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der beiden großen Verbände der Zeitarbeitgeber (IGZ, BAP) werden diese sogenannten Grundentgelte ausgehandelt und tariflich für einen Zeitraum festgelegt. Dabei wird die Höhe des Grundentgelts in neun Gruppen festgelegt. Diese Gruppen werden durch die Anforderungen beschrieben, die die jeweilige Tätigkeit mit sich bringt. Das beginnt in der ersten Gruppe mit den einfachen Hilfstätigkeiten, für die keine gesonderte Anlernphase erforderlich ist. Hier ist eine Mindestlohn vorgesehen, der immer höher liegt, als es der gesetzliche Mindestlohn vorschreibt. Die folgenden Gruppen bauen darauf auf, so gibt es beispielsweise eine Gruppe für Facharbeiter mit abgeschlossener Ausbildung. Die nächsthöhere umfasst Tätigkeiten, für die zusätzlich Berufserfahrung und z.B. eine Zusatzqualifikation wie am Schweißgerät verlangt wird. Das Grundentgelt steigt in jeder dieser Gruppen an, bis es in der neunten Gruppe seinen Höchststand erreicht. Diese Gruppe gilt für Tätigkeiten, die z.B. eine abgeschlossene Professur mit jahrelanger Leitungserfahrung in Projekten verlangt. Zusätzlich zum jeweiligen Grundentgelt werden die Zulagen gezahlt, die für die jeweilige Branche und Region tariflich mit den Einzelgewerkschaften vereinbart worden ist. Bei der hkw werden außerdem für viele Tätigkeiten bzw. Einsätze übertarifliche Prämien und Zahlungen geleistet, die vertraglich festgelegt werden. Hinzu kommen Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld und das Urlaubsgeld.

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