Equal Pay

Bereits seit 2008 besteht eine rechtliche Verpflichtung zur Gleichbehandlung von Arbeitnehmern aus der Zeitarbeit mit vergleichbaren Kolleginnen und Kollegen aus dem Stammpersonal des Kundenunternehmens. Mit der Neufassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ist dieser Anspruch in gewisser Weise auch auf die Bezahlung ausgeweitet worden. Unter dem Grundsatz Equal Pay wird der Anspruch verstanden, dass Mitarbeiter aus der Zeitarbeit finanziell gleichgestellt werden müssen. Dieses muss nach § 9 des AÜG derzeit nach neun Monaten beim gleichen Kundenunternehmen sichergestellt werden. Dazu gehören je nach Position und Tätigkeit auch vermögenswirksame Leistungen oder Sonderzahlungen.

Ebenso davon betroffen sind üblicherweise zur Verfügung gestellte Sachwerte. Solche Sachwerte wie z.B. ein Dienstfahrzeug werden dem Zeitarbeitnehmer in gleichem Wert ausbezahlt. Dieser Anspruch des Arbeitnehmers gilt auch bei Unterbrechungen der Tätigkeit von weniger als drei Monaten Dauer oder einem Wechsel der Tätigkeit beim gleichen Kundenunternehmen. Jedoch unterliegt das Equal Pay Prinzip tariflichen Vereinbarungen, die für das Kundenunternehmen gelten. Bei sogenannten Branchenzuschlags-Tarifverträgen wird das Einkommen des Arbeitnehmers nach einer Einarbeitungszeit von sechs Wochen stufenweise angehoben und muss spätestens nach 15 Monaten den gleichen Stand erreicht haben.

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