Neues Lernen mit der Zeitarbeit

In unserer kleinen Serie mit Tipps und Hinweisen für Anfänger in der Zeitarbeit sollten wir uns auf jeden Fall mit dem Lernen beschäftigen.

Schnelles Erlernen neuer Informationen kann in jeder Situation nützlich sein, nicht nur für den Mitarbeiter und Bewerber bei der hkw in München. Heute geht es um die Grundlagen des Lernens. Im nächsten Newsbeitrag geht es dann darum, wie Sie das für sich persönlich nutzen können.

Warum gehen Menschen in die Zeitarbeit?

Immer mehr Bewerber, die sich für eine Tätigkeit bei uns in der hkw in München entscheiden, haben sich ganz bewusst für diesen Schritt entschieden. Auch in den allgemeinen Studien und Umfragen mehren sich die Zeichen, dass das alternative Zeit-Arbeitsmodell der Personaldienstleister viel mehr Nutzen bringt, als nur als Lückenbüßer für die klassischen Arbeitsmodelle zu dienen. In einer Studie vor einigen Monaten wurden weltweit Tausende Personen zu ihrer Einstellung bezüglich der verschiedenen möglichen Arbeitsmodelle befragt. Aus Deutschland nahmen etwa 800 Menschen aus verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen teil. Im Gesamtergebnis der Studie erklären 77% der Befragten, dass sie sich das Arbeiten in einem alternativen Beschäftigungsverhältnis wie der Zeitarbeit vorstellen könnten. Besonders interessant waren die Antworten der deutschen Befragten, die sich bereits in einem Zeitarbeitsverhältnis befanden. Es ging speziell um die Frage, aus welchen Gründen sie sich für ein Zeitarbeitsverhältnis entschieden hätten.

Wichtige Gründe für Jobs in der Zeitarbeit

Nur 35% der Personen gaben die eher klassische Antwort. Sie hätten die Zeitarbeit angefangen, um eine Phase zu überbrücken, bis sie wieder ein klassisches Arbeitsverhältnis aufnehmen könnten. Natürlich ist das ein akzeptables und vernünftiges Motiv, wie man sich finanziell und tätigkeitsbezogen in Bewegung halten kann, ohne sich zu häufig bei den Jobbörsen des Bundesamtes für Arbeit zu melden. Die Angaben der weiteren Befragten nach ihren Hauptmotiven sahen jedoch anders aus. 19% wollten mit der Zeitarbeit eine größere Autonomie in ihrer persönlichen Lebensgestaltung erreichen. Weitere 19% sahen in der Zeitarbeit die Möglichkeit, sich mehr um die Familie kümmern zu können. Das sind schon sehr selbstbestimmte Motive. Jedoch fast ein Drittel der Beschäftigten bei einem Personaldienstleister setzten bei der Frage nach ihrem Motiv noch eins drauf. Sie sahen in der Zeitarbeit die beste Möglichkeit

  • Mit „Learning on the job“ ihre Kenntnisse und Fähigkeiten systematisch zu erweitern
  • Mit dieser Bandbreite an Fähigkeiten ihren persönlichen Marktwert zu stärken
  • Sich somit bestens auf eine Karriere vorzubereiten

Mit der Zeitarbeit lernen

Jeder von uns hat in den letzten Jahren von der Notwendigkeit des lebenslangen Lernens gehört. Die schneller werdende Entwicklung lässt auf Dauer keine Berufsausbildung oder einen Studienabschluss ausreichen. Mit Einsätzen in der Zeitarbeit kann man schnell neue Arbeitsformen und technische Entwicklungen aufnehmen und sich beständig weiter qualifizieren. Die gute Bezahlung und die ausgezeichneten Sozialleistungen bei der hkw lassen eine solche Entscheidung auch zu einem lohnenden Schritt werden.

Worauf kommt es beim Lernen in der Zeitarbeit an?

Jeder hat seine eigenen Techniken für das Lernen entwickelt. Selbst wenn jemand von sich sagt, dass er oder sie ein „schlechter Lerner“ sei. Jeder von uns hat Laufen und Sprechen gelernt. Diese Fähigkeiten aus jungen Jahren stellen wesentlich größere Anforderungen an das Hirn als alles, was danach kommen kann. Manch einer lernt sich leichter, das stimmt. Doch häufig hat das viel eher mit positiven Erlebnissen und einem gewachsenen Selbstvertrauen zu tun, als mit „besseren Fähigkeiten“. Jemand, der versucht etwas zu lernen und dabei beständig Zweifel hegt, überhaupt lernen zu können, tut sich natürlich schwer. Aber lernen kann leicht sein. Wir haben hier ein paar Tipps und Hinweise zusammengestellt, wie Sie schnell und relativ einfach Neues lernen können. Denn gerade in der Zeitarbeit mit ihren vielen Jobs und Tätigkeiten kommt es für unsere Mitarbeiter immer wieder zu neuen Situationen und Herausforderungen.

Was gibt es alles zu lernen?

Je nach Ihrer neuen Tätigkeit und Ihrem Fachgebiet sind es natürlich ganz unterschiedliche Lerninhalte, denen Sie sich stellen müssen. Auf jeden Fall sind da schon einmal die ganzen Namen der neuen Kolleginnen und Kollegen, die Sie kennen lernen müssen. Auch sollten Sie sich selbst kurz aber informativ vorstellen können, um mit einem guten Eindruck von sich zu starten. Dann geht es um die ganzen Orts- und Organisationskenntnisse, die Sie brauchen. Welche Wege muss ich gehen, um an welche Ziele zu kommen? Muss ich einen Organisationsplan lernen, um alle Anlaufstellen zu kennen, die ich für meine Aufgaben brauche? Des Weiteren kommt natürlich die Hauptsache daher: Welches sind denn alle Anforderungen der neuen Tätigkeit? Da kann es um Bewegungsabläufe gehen oder um die Bedienung von komplexen Maschinen. Da gibt es vielleicht ganz neue Software zu begreifen und anzuwenden. Vielleicht gibt es auch Meetings, auf denen Sie schnell viele Zusammenhänge begreifen müssen. Andere werden sofort in die Projektarbeit mit einbezogen und müssen zeitlich aufeinander bezogen Aufgabenkomplexe memorieren, damit sie allein ihre nächsten Aufgaben überschauen und planen können. Sie müssen sich jedenfalls in Ihr neues Aufgaben einfinden und mehr oder weniger lernen. Das wissen natürlich auch die Kollegen, schließlich kann sich jeder an seinen eigenen Anfang erinnern. Man wird also eine gewisse Rücksicht nehmen am Anfang, das ist völlig normal.

Zwei Arten des Lernens

Je nachdem, ob Sie zwischendurch mal etwas Ruhe finden, um zu lernen, oder ob Sie die ganze Zeit in Bewegung bleiben und währenddessen lernen müssen, können wir zwei Arten des Lernens unterscheiden. Nennen wir sie einfach „Das Lernen beim Tun“ und das „Lernen in Ruhe“. Beide unterscheiden sich ziemlich, wenn es darum geht, Neues zu erfassen und dann auch wieder einsetzen oder anwenden zu können, wenn man es braucht. Aber um hier die richtigen Kniffe anzuwenden, müssen Sie zunächst mal etwas anderes herausfinden.

Wie lernen die verschiedenen Typen?

Es gibt nämlich verschiedene Lerntypen. Jeder hat seine bevorzugte Methode, weil er einfach so als Mensch gestrickt ist. Natürlich mischen wir alle die verschiedenen Methoden ein wenig, aber jeder neigt zu seinem Lieblingsweg.

  • Lernen beim Zuhören
    Dieser Typ kann gut zuhören und sich die gehörten Informationen gut merken. Hörspiele, Radiobeiträge oder Vorträge sind sein Ding. Man nennt ihn oder sie den auditiven Typen.
  • Lernen beim Reden
    Manche lernen am besten, wenn sie sich dabei über das Thema unterhalten. Sie haben schon in der Schule gern in Gruppen gelernt, sie sind halt kommunikative Typen.
  • Lernen beim Sehen
    Wenn Sie gern lesen und sich solche Inhalte besser merken können, gehören Sie zu den visuellen Typen. Das bedeutet auch, dass Sie gut zuschauen können und dabei viel lernen. Wenn Ihnen jemand etwas zeigt, verstehen Sie es gut.
  • Lernen in der Bewegung oder beim Anfassen
    Viele Leute möchten auch Dinge anfassen, um sie wortwörtlich zu begreifen. Sie bewegen sich zum Gelernten, bauen gern Modelle und speichern dabei alle Informationen. Sie stellen die motorischen Typen dar, sie lernen beim Job selbst.

Allein schon, wenn Sie herausfinden, zu welcher Art Lernen Sie neigen, haben Sie schon viel gewonnen. Es versteht sich von selbst, dass alle vier Typen gleich viel wert sind, darum geht es wirklich nicht. Aber wenn man weiß, wie man am besten lernt, hat man es damit leichter.

Wie funktioniert das Hirn?

Keine Bange, jetzt wird es nicht theoretisch. Es ist ganz leicht. Immer wenn eine Information das Hirn erreicht, leiten die betreffenden Hirnzellen sie weiter, und dann macht dieser Bereich erstmal kurz dicht. Wenn diese Information besser und länger verankert werden soll, muss man jetzt die Hirnzellen anderer Bereiche damit füttern, weil die noch offen sind. Wenn die Information von zwei oder mehr Seiten eintrifft, ist sie viel besser verankert und bleibt besser haften. Daher lernt man sehr viel besser, wenn man eine Information von zwei oder mehr Seiten speichert. Das nennt sich assoziatives Lernen. Das ist viel leichter als man denkt. Wenn Sie zum Beispiel Herrn Alfons Maier vorgestellt werden, hören Sie den Namen Alfons Maier und zack, Namensspeicher macht kurz dicht. Wenn Sie aber dazu denken „Alfons Maier, wie mein Onkel Alfons“, haben Sie Herrn Maier viel besser verankert. Das geht auch mit „Alfons Maier, der mit der Blümchenkrawatte“, oder mit „Alfons Maier, der kann grinsen“. Wenn Sie also eine Information, die Sie erhalten, schnell mit einer weiteren Information aus einem anderen Bereich verbinden, behalten Sie die erste Information viel besser.

Glauben Sie ja nicht, Sie könnten zu viel lernen. Das geht gar nicht. Es kommt immer darauf an, mit was man das Gelernte alles verknüpfen kann. Darin sind wir Menschen besser als jeder Computer.

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