Gesetzliche Änderungen zum 1.4.2017, Teil 2

Die Vergütung für Zeitarbeitnehmer und die klassisch im Betrieb angestellten Mitarbeiter soll sich weiter angleichen.

In Branchen ohne einen vereinbarten Branchenzuschlag erhalten die Leiharbeitnehmer künftig spätestens nach 9 Monaten der Beschäftigung im entleihenden Betrieb die gleichen Vergütungsbestandteile wie die Arbeitnehmer in vergleichbarer Tätigkeit vor Ort. Hier spricht man von „Gesetzlichem Equal-Pay“, wobei es hierzu noch keine genaueren Informationen gibt, welche Lohnbestandteile genau enthalten sein müssen.

Anders sieht es für Leiharbeitnehmer in Branchen mit tariflich vereinbartem Zuschlag aus. Zwischen der siebten Woche und dem 15. Monat der Überlassung wird die Vergütung stufenweise auf das Niveau der tariflichen Regelung angehoben, bis dann ab dem 16. Monat das sogenannte „Tarifliche Equal-Pay“ ausgezahlt werden muss. Die Dauer der Überlassung wird ebenfalls neu geregelt. Ab dem Stichtag 1.4.2017 gilt eine Begrenzung der Überlassungsdauer von höchstens 18 Monaten, die also frühestens zum 22.9.2107 erreicht wird.

Danach sollte der Leiharbeitnehmer entweder in den Betrieb übernommen oder das Überlassungsverhältnis muss für mindestens drei Monate unterbrochen werden. Allerdings können besondere Betriebsvereinbarungen die Frist der Überlassungsdauer ausweiten.

Wir empfehlen allen unseren Partnern sich genau zu informieren, wir beraten sehr gerne!

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