Erstmals gleiche Löhne in der Zeitarbeit

Der iGZ Bundesgeschäftsführer Werner Stolz betont den historischen Moment, den die tariflich vereinbarte Lohnerhöhung zwischen dem DGB und den beiden großen Verbänden der Zeitarbeit mit sich bringt. Die Lohnerhöhung zum 1.4.2021 um mindestens drei Prozent bedeutet für die Angestellten der Personaldienstleister in den “neuen” Bundesländern erstmals seit über dreißig Jahren eine Gleichstellung mit ihren Kollegen aus dem Westen.

Jahrzehntelang galten aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen Lohnunterschiede. Die Angleichung wurde ermöglicht, in dem die Kolleginnen und Kollegen in den neuen Bundesländern seit Anfang 2020 in verschiedenen Staffeln höhere Lohnsteigerungen erhielten. Werner Stolz hebt besonders hervor, dass soziale Gerechtigkeit auch ohne gesetzliche Maßregelungen erreicht werden kann, wenn die Sozialpartner bereit dazu sind.

Die Lohnerhöhungen beziehen sich wie immer auf alle neun Entgeltgruppen, die nach den Anforderungen der Tätigkeit eingeteilt werden. Der neue Mindestlohn in der untersten Entgeltgruppe 1 für ungelernte Kräfte beträgt jetzt einheitlich 10,45 Euro. Der Mindestlohn in der Zeitarbeit übersteigt den gesetzlichen Mindestlohn damit deutlich wie immer. Der Abstand beträgt derzeit 0,95 Euro und macht damit die Zeitarbeit für viele Beschäftigte zur interessanten Alternative.

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