Die Reform des AÜG

Dr. Martin Dreyer (Geschäftsführer iGZ) hat eine klare Meinung dazu

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in 2017 hat große Auswirkungen auf alle Bereiche der deutschen Wirtschaft und greift tief in die Belange der deutschen Personaldienstleistung ein. Dr. Martin Dreyer hält diese Reform für unnötig. Nahezu jedes Arbeitsverhältnis sei durch entsprechende Tarifverträge bereits anderweitig geregelt. Diese Tarifverträge sähen von sich aus eine Angleichung der Löhne und Gehälter vor.

Eine längere Überlassungszeit sei mitnichten ein Missbrauch, wenn dabei gute Arbeitsbedingungen zum Tragen kämen. Andererseits bürde diese Reform den beschäftigenden Unternehmen und Zeitarbeitsfirmen große bürokratische Anstrengungen auf, die einen erheblichen Mehraufwand bedeuten. Beim Thema Equal Pay nach neun Monaten hätte der Gesetzgeber keine Definition darüber mitverabschiedet, was bedeute, dass hier der sogenannte „weite Entgeltbegriff“ gelte. Dazu zähle dann aber jede Art Vergütung, die dem Stammmitarbeiter aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses zustünde. Bei der Flut von tariflichen und innerbetrieblichen Regelungen sei dies jedoch ein nahezu aussichtsloses Unterfangen, das große Rechtsunsicherheiten berge.

Die Zeitarbeitsfirmen bei Nichteinhaltung dieser unklaren Regelung mit Bußgeldern bis zu € 500.000 zu bedrohen, sei zumindest unfair. Die beste Nachbesserung der Reform sei ihre Rücknahme.

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