Die Konjunktur schwächt sich ab

Schon seit Monaten deutet sich eine Abschwächung des bisher so stabilen Wachstum an. Die ersten Anzeichen finden sich traditionell in der Auftragslage für die Industrie und hier speziell im Exportbereich. Als wichtiger Konjunkturbarometer gelten auch die Unternehmen in der Zeitarbeitsbranche.

Dabei sind besonders die Branchenriesen betroffen, deren Klientel nicht nur über das ganze Land verstreut ist, sondern auch speziell bei den Großunternehmen zu verzeichnen ist. Das bemerken vor allem die Mitarbeiter, die in der Automobilbranche beschäftigt werden. Die zum Teil hausgemachte Krise in dieser Branche drückt sich natürlich zuerst in einem Rückgang der Auftragslage für die Personaldienstleister und ihr Personal aus. Insgesamt wird in der gesamten Branche der Zeitarbeit mit einem Rückgang des Marktvolumens um 3% gerechnet, bis sich in zwei Jahren die Zahlen wieder stabilisieren sollen. In einer Umfrage unter vielen mittelständischen aber auch über 30 großen Unternehmen der Zeitarbeitsbranche werden unterschiedliche Gründe für den zu erwartenden Rückgang genannt. Allerdings nur etwa die Hälfte der Befragten verortet die Gründe tatsächlich in der Konjunktur. Mit 58% und 56% siedeln mehr Unternehmen den Rückgang in den gesetzlichen Beschränkungen der Überlassungsdauer bzw. dem allgemeinen Fachkräftemangel an. Als Gegenmaßnahmen werden verschiedene Planspiele durchdacht. Da findet sich bei drei Viertel der Befragten die Konzentration auf nichtzyklische Nischen wie den Pflegebereich und die IT-Wirtschaft. Andere planen eine Reduzierung der Standorte oder denken gar an Fusionen. Weit mehr als die Hälfte der Unternehmen sieht ihre besten Chancen in der steigenden Digitalisierung von Verwaltungsaufwänden und der Personalarbeit.

Neue Kampagne der iGZ

In dieser Situation kommt eine neue Kampagne der iGZ fast wie gerufen. Die iGZ hat viele Kundenunternehmen befragt, warum die Zeitarbeit eine gute Wahl für sie darstellt. Tatsächlich haben sich viele Unternehmer und Geschäftsführer zu dem Thema geäußert und einer Veröffentlichung samt Bildmaterial zugestimmt. Die hier geschilderten Vorteile sind regelmäßigen Lesern unserer Newsbeiträge nicht unbekannt, schließlich nutzen auch unsere Kunden aus guten Gründen das Angebot der hkw. In der Hauptsache betonen die Firmen die größere Flexibilität, die sich mit der Zeitarbeit in den Unternehmen ergibt. Dabei geht es aber längst nicht nur um die altbekannten Auftragsspitzen, sondern auch um die Work-Life-Balance der eigenen Mitarbeiter. Viele diesbezügliche Wünsche oder auch Notwendigkeiten wie die Elternzeit sind einfach nur mit Unterstützung der Arbeitskräfte aus der Zeitarbeit zu realisieren. Andere Befragte haben sich längst an die tatkräftige Mitwirkung der Personaldienstleister beim Recruiting gewöhnt und wollen nicht mehr auf die Personalauswahl und die Einstellungsverfahren durch die Fachleute der Zeitarbeit verzichten. Der Personalleiter eines Textilunternehmens aus Krefeld beschäftigt in Spitzenlagen um die 20 Mitarbeiter aus der Zeitarbeit und betont die guten Erfahrungen aus den letzten 30 Jahren. Gerade sein Unternehmen arbeitet je nach Auftragslage mit ganz unterschiedlichen Auslastungen. Derzeit wird beschichtetes Gewebe für die Stadien in Katar hergestellt, dafür wird jede Kraft benötigt. Damit alle seine Mitarbeiter sich auf die kommenden Technologien besser vorbereiten können hat das Unternehmen zusammen mit Arbeitgeberverbänden eine eigene Textilakademie gegründet, in der auch die Seiteneinsteiger aus der Zeitarbeit ihre Weiterbildung systematisch angehen können. Lesen Sie mehr dazu auf der Website der iGZ.

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