Die Equal Pay Regelung in der Zeitarbeit

Seit einigen Jahren gibt es sie bereits. Die gesetzlich festgelegte Equal Pay Regelung besagt, dass Arbeitnehmer aus der Zeitarbeit nach längstens neun Monaten in der gleichen Tätigkeit den gleichen Lohn erhalten müssen. Mit einer Befragung von 247 leitenden Kräften bei den Personaldienstleistern wollten eine Unternehmensberatung und ein Marktforschungsunternehmen herausfinden, welche Auswirkungen diese Regelung in der Praxis hätte. Die Ergebnisse zeigen ein sehr differenziertes Bild. Zum Einen hat sich für die deutliche Mehrheit der Personaldienstleister der bürokratische Aufwand stark erhöht. Das liegt auch an kürzeren Einsatzzeiten, die sich auch aufgrund der Vorbehalte der Kunden ergeben. Ein großes Plus stellt dagegen der Imagegewinn der Zeitarbeit dar. Mehr als die Hälfte der Befragten weiß diesen Faktor zu schätzen.

In der Praxis erweist sich der Equal Pay ebenfalls als eine Regelung, die nicht einheitlich beurteilt werden kann. Etwa jede fünfte Fachkraft erhält tatsächlich den gleichen Lohn wie verlangt. 25% der Fachkräfte verlassen den Einsatz vor dem Erreichen der zeitlichen Grenze. Ungefähr 10% werden vor dem Ablauf der neun Monate fest übernommen. Und 12% der Arbeitnehmer in helfenden Tätigkeiten und 16% der Fachkräfte erhalten von Anfang an ein höheres Gehalt als die Stammmitarbeiter. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass der Mindestlohn in der Zeitarbeit deutlich höher liegt als der gesetzliche.

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