Bei der Zeitarbeit wird Qualität groß geschrieben

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im Juni den Bericht „Arbeitsqualität in Zeitarbeitsverhältnissen“ vorgelegt, der einiges von dem bestätigt, was die Kenner der Zeitarbeits-Branche schon länger beobachten konnten. So kann die Zeitarbeit zügig auf konjunkturelle Schwankungen reagieren, aber auch die Qualität der Arbeit hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Die Zeitarbeitsfirmen achten besonders auf die Einhaltung genereller Qualitätsstandards. Die Gründe dafür sind laut Bericht in der Deregulierung der Zeitarbeitsfirmen zu finden, die sich damit besser auf unterschiedliche Bedingungen einstellen können. Die Zufriedenheit der Zeitarbeitnehmer ist im Allgemeinen hoch, was vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen ist. So wird natürlich die tarifliche Entlohnung bei längeren Arbeitseinsätzen als positiv empfunden, aber auch die gute Betreuung der Zeitarbeitnehmer wie auch die Gleichstellung in den Betrieben führt zu einer ausgeprägten Arbeitszufriedenheit. Die hohe Zufriedenheit und die längere Beschäftigungsdauer führen durch die hohe Lernbereitschaft und wachsende Erfahrung zu einer deutlichen Steigerung der Arbeitsqualität.

In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit fast verdreifacht und liegt heute bei etwa einer Million Personen. Aber der demographische Wandel macht auch den Zeitarbeitsfirmen zu schaffen. Es wird schwieriger für sie fachlich gut ausgebildete oder hochspezialisierte Kräfte zu finden. Das Personalmanagement in den Firmen der Branche reagiert mit verschiedenen Strategien auf diese Herausforderungen.

Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem Stammpersonal

In den meisten Firmen wird großer Wert auf die Betreuung der Zeitarbeitsnehmer auch während den Beschäftigungsphasen gelegt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Beschäftigten mit der Zeitarbeitsfirma wird natürlich gestärkt, wenn die betreuende Firma sich mit gemeinsamen Feiern oder Stammtischen in Erinnerung ruft, wenn dafür gesorgt wird, dass die Mitarbeiter die gleichen Arbeitsmittel und Gerätschaften wie das Stammpersonal erhalten, aber vor allen Dingen auch regelmäßige Fort- und Weiterbildung angeboten wird.

Wichtig ist den Beschäftigten auch eine gute Aufklärung über ihre Beschäftigungsperspektiven und eine solide Unterstützung bei Konflikten mit dem Kundenunternehmen. Je nach Größe und Ausrichtung der Zeitarbeitsunternehmen wird im Personalmanagement auf die sich ändernden politischen und ökonomischen Bedingungen reagiert.

  • Etwa 50% der Zeitarbeitsfirmen setzen gering qualifizierte Zeitarbeitnehmer ein, die häufig auch keinen Schulabschluss haben.
  • Weitere 40% setzen dagegen auf hochqualifizierte Arbeitnehmer, die sich den Herausforderungen in den Kundenunternehmen stellen.
  • Die restlichen 10% überlassen hochspezialisierte Fachkräfte, die häufig sogar über einen Hochschulabschluss verfügen.

Kleinere und mittelgroße Zeitarbeitsfirmen konzentrieren ihre Fähigkeiten und spezialisieren sich auf bestimmte Branchen und Qualifikationen, die dann natürlich auch besser weiterqualifiziert werden können.

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