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BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz:

„Das Normalarbeitsverhältnis ist auf dem Vormarsch“

Thomas Hetz vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister fordert von der Politik mit der „„gebetsmühlenartigen Wiederholung“ aufzuhören, dass Zeitarbeit, Teilzeit oder befristete Stellen eine immer größere Rolle auf dem deutschen Arbeitsmarkt spielen würden. Man solle doch bitte nicht gefühlten Wahrheiten Stimmung gegen flexible Arbeitsverhältnisse machen.

Dieses kann er auch gut belegen. Das statistische Bundesamt hat im letzten Mikrozensus festgestellt, dass der Prozentsatz „atypischer“ Beschäftigungsverhältnisse um 0,1% auf 20,7% zurückgegangen ist, während die „Normalarbeitsverhältnisse“ um 0,5% auf 69,2% angestiegen sind. Und dieser Rückgang der flexiblen Arbeitsverhältnisse findet schon das dritte Jahr in Folge statt. Selbst der Spiegel hat erklärt, dass nicht mehr davon die Rede sein könne, dass die Unternehmen bewusst Stellen abbauten, um flexible Arbeitsverhältnisse zu bevorzugen.

Herr Hetz führt aus, dass ohne die Möglichkeiten der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes die aktuelle Transformation der deutschen Unternehmen in Richtung Digitalisierung ernsthaft ins Stocken geraten könne. Dies aber könnte schwerwiegende Folgen für den Standort Deutschland mit sich bringen.